Rundreise in Kärnten

« Lipizzaner Gestüt, Affenberg und Tierpark Rosegg - 2006 »

« Die weißen Pferde vom Lipizza »

Als nächstes Reiseziel haben wir das Lipizzaner Gestüt in Kärnten auserkoren. Während der Führung auf dem Gestüt Lipizza lernten wir die Pferde und deren Lebensweise kennen. Die Lipizzaner sind die älteste Rasse, die seit dem 16. Jahrhundert gezüchtet wurde. Die Hengste sind die eigentlichen Stars des Gestüts. Für die Spanische Hofreitschule werden die Besten eines jedes Jahrganges ausgewählt. Die Mutterstuten sind das Herz der Lipizzaner Zucht. Sie genießen höchste Priorität und sichern den Nachwuchs für die Spanische Hofreitschule. Im Alter vom 5 Jahren werden die Jungstuten der Mutterherde zum ersten Mal gedeckt. 11 Monate nach der Belegung wird das junge Fohlen geboren. Vom Einsetzen der ersten Wehen bis zur Geburt dauert es nur 20 Minuten. Nach kurzer Zeit steht das Fohlen auf eigenen Beinen und saugt den ersten Schluck Stutenmilch. Die Fohlen werden mit schwarzen Haarkleid geboren. Nur wenige werden mit braunen Haarkleid geboren, diese bleiben Braun. Mutter und Fohlen kehren nach einer Woche zu ihrer Herde in den Laufstall zurück. Hier beginnt der wichtigste Teil der Aufzucht. 6 Monate nach der Geburt werden die Fohlen von den Muttertieren getrennt. Wenn aus den Fohlen Jährlinge geworden sind, werden sie im darauf folgenden Frühjahr nach Geschlecht in die “Junghengst” bzw. “Jungstutenherde” eingegliedert. Während der Phase des Heranwachsens verbringen die Jungpferde drei Mal den Sommer in den Bergen. Dort lernen sie perfekte Trittsicherheit und trainieren Sehnen und Gelenke Die dreieinhalb Jährigen Lipizzaner werden der Musterungskommission vorgestellt, deren Daten werden in die Gestütsbücher aufgenommen. Die besten Hengste werden für die Ausbildung und Präsentation für die Spanische Hochschule selektiert. Im Alter von 5 Jahren werden die Pferde angeritten. Die 6 jährige Ausbildung der Hengste, zum Schulhengst, erfolgt nach den Lehren der klassischen Reitkunst. Die Ausgewählten Jungstuten werden im Bundesgestüt ausgebildet. Die Ausbildung vom Eleven zum Bereiter dauert ca 10 Jahre. Reiter und Pferd bilden eine Einheit. In der Schauschmiede konnten wir den Hufschmied bei der Arbeit über die Schulter schauen. Er zeigte uns wie ein Hufeisen erhitzt wird, damit es der Hufform mit Hilfe des Amboss angepasst und bearbeitet wird. Das angepasste Hufeisen wird mit ca 7-8 Hufnägel in den vorderen 5/8 des Hufes fixiert. Die Hufnägel werden in der weißen Linie eingeschlagen und sollten ca. 2-3 cm oberhalb des Tragrandes die Hufwand durchstechen. Die Nagelspitze wird dann verkürzt, umgebogen und in der Hufwand versenkt. Der Hufbeschlag muss je nach Gebrauch des Pferdes, Qualität des Hufhorns und Geschwindigkeit des Hornwachstums im Abstand von 6-8 Wochen erneuert werden. Andre bietet <Pierre Brice> Ida <Julia Biedermann> an bei seiner Geschäftsreise zu den weißen Pferden von Lipizza zu begleiten. Er wollte die weißen Lipizzaner zur Attraktion seines Disneyland-Freizeitparkes bei Paris machen. Während Andre einen Anruf zum Disneyland tätigte, wurde Ida von Alfredo <Günther Kaufmann> und Beppe <Dan van Husen> entführt. Sie vermuten bei Ida ein streng geheimes Notizbuch mit den Namen von Prominenten, die allesamt auf der Bestechungsliste des Paten stehen. Andre, der die Nachricht unmittelbar erhielt, nahm ein Pferd und verfolgte die Ganoven in Winnetou Manier. Weiterhin steckt Lennie Berger in den Umbauarbeiten, als ihn die Nachricht erreicht: Ida ist entführt worden. Lennie der darauf hin Hals über Kopf zum Gestüt eilen wollte, wurde den Führerschein entzogen. Krista die rettende Fee fuhr Lennie zum Gestüt. Inzwischen hatte Andre “Ida” von den Ganoven befreit, als Lennie und Krista am Gestüt ankammen. Hier machte Lennie die Erfahrung, dass Ida nicht mehr ihn, sondern Andre liebte.

« Japan-Makakenaffen auf dem Affenberg »

Am 09.04.06 wurde das erste Makakenbaby auf dem Affenberg in Kärnten geboren. Barbara, so heißt die nette Affendame, wurde zum zweiten Male “Mutti”, erzählte uns der Tierpfleger während unserer Führung durch das Gelände des Affenberges. Auf dem Affenberg leben die Japan-Makaken (Schneeaffen). Es gibt 2 verschiedene Arten dieser Tiere: die stummelschwänzigen, deren Heimat Nordafrika, China, und Japan ist, und die langschwänzigen, die vom Festland Indien und deren Inselgruppen kommen. Das Freigehege umfasst 4 Hektar mit 90 Japan-Makaken in frei lebender Natur. Sie leben in Gruppen zusammen und ihr soziales Miteinander wird durch eine strikte Hierarchie geregelt. Nach dem Eintreten der Geschlechtsreife müssen die jungen Männchen ihre Gruppe verlassen, während die jungen Weibchen bleiben dürfen. Die gegenseitige Fellpflege und die verschiedenen Laute gehören zur Unterhaltung der Japan-Makaken dazu. Junge Japan-Makaken erleben ebenso die Pubertät, wie junge Teenager bei den Menschen. Die Japan-Makaken leben in keine festen Beziehungen. Nach 5,5 Monaten Tragzeit bringt das Weibchen ein Junges zur Welt, dass dann ein ganzes Jahr von ihr gesäugt wird. Die Weibchen erreichen ihre Geschlechtsreife mit 3 bis 4 Jahren, die Männchen im Alter von 6 bis 7 Jahren. Ihre Lebenszeit beträgt etwa 30 Jahre. Die Japan-Makaken sind eine der wenigen Affenarten die auch schwimmen können. Sie kühlen sich im Wasser ab, wenn es heiß ist und tauchen nach dem Futter (das man ihnen in die Wasserstelle wirft). Zu unserem Leidwesen funktionierte diese Vorführung nicht, da der “Chef” es auf seiner eleganteste Weise zu verhindern wusste. Dieser nette Herr ist der Chef der Japan-Makaken. Er alleine hat das sagen in der Gruppe. Die Makaken sind Allesfresser. Sie bevorzugen pflanzliches Futter (Früchte, Blätter, Samen, Blüten, Rinde und Baumnadel), nehmen aber gelegentlich auch Insekten, kleine Wirbeltiere und Vogeleier in ihren Speiseplan auf.
 

« Tierpark Rosegg »

Auf unseren Wanderungen haben wir auch viele Tiere auf freier Wildbahn gesehen. Im Tierpark Rosegg leben Tiere, deren Heimat normalerweise ferne Länder sind. Der Tierpark Rosegg ist der grösste Naturpark in ganz Kärnten und beherbergt 40 verschiedene Tierarten, wie z.B. Milu, Luchs, Rotwild, Lama, Waldrappe, Steinbock, Berberaffen, und viele Kleintiere. Einer der Schlossherren von Rosegg war, der um etwa 1770 geborene, Peter Ritter von Bohr. Er lebte einige Zeit in Klagenfurt und arbeitete als Verwalter der Fürsten Rosenberg. Im Jahre 1829 kam er in den Besitz von der Herrschaft Rosegg, war aber nicht lange der dortige Schlossherr. Noch heute kann man dort Spuren aus dieser Zeit seiner Herrschaft sehen: er lies 1830 die mittelalterliche Burg der “Ritter von Ras” abtragen. Aus den Steinen der Burg baute er eine Mauer um dem Burgberg und somit war Peter Ritter von Bohr der Gründer des Tierparks Rosegg. In der Serie “Ein Schloss am Wörthersee” lernte Lennie Berger <Roy Black> Petra <Beatrix Bilgeri> auf der Baustelle Schlosshotel Velden kennen. Sie ist Tierärztin und Tochter des Besitzers Franke vom Tierpark Rosegg. Da dieses Land der Gemeinde gehört, und nur verpachtet ist, soll es verkauft werden. Christa Springer <Julia Kent> zeigt Interesse daran und würde dort gerne ein Erlebniszentrum bauen. Der Park soll geschlossen werden und die Bagger 3 Wochen später anrollen. Lennie Berger <Roy Black> inzwischen schwer verliebt in Petra <Beatrix Bilgeri>, überredete den Bürgermeister Grasshofer <Kurt Weinzierl>, daß er den Tierpark erhalten soll. Daraufhin entschied der Bürgermeister, daß der Tierpark Rosegg weiterhin von der Gemeinde unterstützt wird.

Text: ©Steffi and Gerty

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